Eine neue Präsidentin zum Gala-Dinner

Zum Ausklang des ersten Kongresstages stand ein feierliches Abendessen im alten Wasserwerk in Berlin auf dem Programm. Das beeindruckende industrielle Ambiente des 100 Jahre alten Gebäudes bildete den Rahmen für den kulinarischen Höhepunkt des 49. FIBEP-Weltkongresses.

 

Die Überraschung des Abends war die Ankündigung, dass Johna Burke als neue Präsidentin der FIBEP die Nachfolge von Alexis Donot antreten wird. Johna Burke ist CMO bei  dem US-amerikanischen Media Intelligence Dienstleister BurrellesLuce.

Während ihrer über 25-jährigen Karriere war Johna Burke als hoch angesehene PR-Expertin tätig. Bevor sie im Jahr 2000 zu BurrellesLuce kam, bewieß sie ihre Fachkenntnis im Bereich Public Relations als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit namhafter US-Unternehmen, darunter der Transport- und Lager-Dienstleister U-Haul. Im Jahr 2015 wurde Burke für ihre Verdienste in der Kommunikationsbranche in die PR News Measurement Hall of Fame aufgenommen. Johna Burke nahm die Nominierung zur neuen Präsidentin der FIBEP sichtlich gerührt und unter Standing O.VATIONs an.

Dicke Daten

Erster Höhepunkt des zweiten Kongresstages war eine spannende Debatte darüber, wie Künstliche Intelligenz die Kommunikation verändert.

Big Data ist in aller Munde. In einer packenden Keynote erläuterte Filip Lau, warum die Relevanz von Daten wichtiger ist als die Menge an Daten. Lau ist Mitbegründer von ReD Associates, einem strategischen Beratungsunternehmen, das sich auf einen sozialwissenschaftlichen Ansatz zur Lösung von wirtschaftlichen Problemen spezialisiert hat.

Unternehmen sammeln Unmengen von Daten, um zu sehen, was ihre Kunden tun. Ein wichtiger Punkt wird dabei häufig vergessen. Denn diese Daten geben keinen Aufschluss darüber, welche Motive hinter dem Handeln der Kunden stecken.

Diesen sozialen Kontext stellen „Thick Data“ her, die auch qualitative Aspekte wie menschliche Gefühle erfassen. Ein tiefgreifendes Wissen ist also nur mit einer Kombination aus Big Data und Thick Data möglich.

Mit künstlicher Intelligenz den guten Ruf wahren

Ein weiterer Schwerpunkt des Tages widmete sich der Frage, wie man mit Hilfe der Analyse von Daten das Reputations-Management der eigenen Marke optimieren kann.

Auch hierbei kommen Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz zum Einsatz. Das betrifft zum einen die Erfassung von Daten: Bild- und Spracherkennung ermöglichen es, Objekte und Marken zu identifizieren. So können mögliche Krisen frühzeitig erkannt werden.

Zum anderen ist eine Interaktion mit den Daten notwendig, um entsprechend reagieren zu können. Chatbots und die Blockchain-Technologie wurden als Möglichkeiten präsentiert, diese Herausforderung automatisiert zu lösen.

Gleichzeitig stehen automatisierte Lösungen immer in der Kritik, die menschliche Realität nicht vollständig abbilden zu können. So sehen sich die meisten traditionellen Medienbeobachter auch in Zeiten der Digitalisierung bestens gerüstet für die Zukunft.

Wissen vermitteln

„Impressions and reach are not the same things, we need to educate our clients and public what these metrics are“

– Mario Leo, Founder of @RESULTSports #WMIC17

Und was geht schon über die gute alte Zeitung.

 

 

Eröffnung des 49. Weltkongresses der Medienbeobachter dem FIBEP World Media Intelligence Congress durch Florian Laszlo in Berlin +++ die nächsten Kongresse werden in Kopenhagen und Lima stattfinden +++ #panels #fakenews #KünstlicheIntelligence und über weitere Inhalte lesen Sie in den Höhepunkten von Tag 1

 

 

Xavier hält Berlin in Atem +++ Über den Wahrheitsgehalt von Big Data +++ Die schwierige Suche nach Talenten und vieles mehr lesen Sie über Tag 3