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PR-Videos, die ankommen: neuer »OBSERVER« Academy Kurs

Malina NicholsonMalina Nicholson ist Dozentin der »OBSERVER« Academy. Die Kommunikatorin macht Kreation & Training für News on Video, eine der größten und bekanntesten Videoproduktionsfirmen in Österreich. Sie plant Videocontent mit und für Unternehmen und unterrichtet Workshops rund um Handyvideo und Videoblogs. Erfahrung im Bereich Video hat sie als Videojournalistin gesammelt, wo sie Videos eigenständig kreativ umgesetzt und produziert hat. Zudem ist sie als Lektorin an der FH Wien aktiv, wo sie Videoworkshops unterrichtet.

O.VATION bat Malina Nicholson zum Interview:

Was genau erwartet die Teilnehmer in Ihrem Workshop?  
Durch die Digitalisierung sind unsere Smartphones in den letzten Jahren mit immer besseren Kameras ausgestattet worden. Die meisten von uns haben privat oder professionell schon mal etwas am Handy gefilmt und vielleicht auch geschnitten. Es gibt im Internet unzählige Artikel, Blogs und Videos mit Tipps und Tricks, wie man ein gutes Video erstellt. In dem Workshop wird zwar auch produktionstechnisches Know-how vermittelt, aber im Vordergrund steht vor allem die Konzeption und Verbreitung. Es ist ein roter Faden zur gesamten Gestaltung eines Videos, voller Tipps, die auf den PR-Bereich zugeschnitten sind.

Warum kommt man heute am Bewegtbild nicht mehr vorbei?  
Zuschauer merken sich 95% der Inhalte eines Videos … und das noch drei Tage nach dem Content-Konsum. Liest man diesselben Informationen, bleiben nur 10%. Videos sind nachhaltiger, weil sich Menschen eher an eine Geschichte erinnern als an einen Text. Das liegt auch daran, dass unsere Augen von Bewegung angezogen werden. Scrollen wir durch einen Feed, schauen wir uns ein Video länger als ein Foto an, einfach weil sich das Bild bewegt. Dabei werden mehrere Sinne gleichzeitig stimuliert. Wenn es gut produziert ist, hat ein Video die Kraft, Emotionen zu wecken und Reaktionen zu erzeugen.

Malina Nicholson über den »OBSERVER« Academy Workshop:

Für wen ist der Workshop interessant?  
Für alle, die Videos im PR-Bereich selbständig professionell produzieren möchten. Das beginnt bei der Planung und Konzeption, um ein Bewusstsein zu schaffen welcher zeitliche und finanzielle Aufwand sich hinter einer Idee für ein Video verbirgt.  Außerdem: sich in der technischen Umsetzung sicher zu fühlen, sowohl beim Filmen als auch im Schnitt. Und zu guter Letzt auch zu wissen, wo das Video am idealsten verbreitet werden kann.

Welche Trends zeichnen sich bei Bewegtbild ab?  
2017 hat Mark Zuckerberg Video als einen „Megatrend“ vorausgesagt. Video ist nicht nur ein Zukunftstrend, sondern jetzt schon Gegenwart. Auf allen Plattformen. Trends innerhalb der Kanäle variieren stark nach Ziel- und Altersgruppe. Allgemein kann man sagen, dass auf YouTube weiterhin das How-to- und DIY Format dominieren, dh etwas wird vorgemacht, was man dann selber nachmachen kann. Aber auch Podcast-Formate, wo über aktuelle Ereignisse gesprochen wird, bekommt man häufiger zu sehen. Auch Inspirationsvideos (das kann von Fitness- und Yogaübungen bis hin zur Morgenroutine sein) werden gerne geschaut. Durch die zeitliche Beschränkung auf Instagram (sowohl in den Stories als auch in der Galerie), muss der Content kurz und kompakt funktionieren. Durch die Story Funktion auf Instagram werden nun auch hochformatige Videos immer relevanter. Unser Nutzungsverhalten spielt dabei eine wichtige Rolle. Es wird immer mehr am Handy konsumiert und das halten wir nunmal am liebsten aufrecht.

Welchen einfachen Trick für ein perfektes Video würden Sie allen Lesern mit auf den Weg geben?  
Immer auf Handlungshöhe zu drehen. Wir neigen dazu immer aus dem Stand heraus zu drehen, dadurch sind sich die Einstellungen von der Perspektive her aber zu ähnlich, um ein visuell spannendes und dynamisches Video zu erzeugen, gehört etwas mehr Akrobatik dazu 😉

Drei Schlüsselerkenntnisse, die sich die Teilnehmer mitnehmen werden:  
Idee ist nicht gleich Story.
Welches Equipment wann zum Einsatz kommt. Wie es aber auch ohne geht.
Vom Konzept zum Video und nicht vom Video zum Konzept.

Der beste Ratschlag, den Sie jemals bekamen:  
Versuch (vor der Kamera) nicht gut zu sein. Dabei geht ganz schnell die Authentizität verloren.

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