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Measurement Month 2020: Glücklich ist, wer misst

Jedes Jahr im November ruft die Association for the Measurement and Evaluation of Communication (AMEC) zum Measurement Month auf. Der internationale Verband will dabei mit weltweiten Workshops, Webinaren und Diskussionrunden auf das Thema Erfolgskontrolle in der PR aufmerksam machen. Dieses Jahr finden die Veranstaltungen zum Measurement Month ausschließlich virtuell statt.

Woher weiß ich, dass meine Kommunikationsmaßnahmen Erfolgreich waren? Welche sind die richtigen Kennzahlen und KPIs? Wie liefere ich einen aussagekräftigen Report ab? Das sind Fragen, die in der Kommunikationsbranche oft zu kurz kommen oder unbeantwortet bleiben. Das Augenmerk und Budget liegt oft auf der PR-Arbeit selbst und der Erfolg wird maximal anhand von Clippings und Werbwerten evaluiert. Welche Wirkung die PR-Maßnahme wirklich hatte, bleibt dabei oft im dunklen. „Nie war es wichtiger, den Erfolg der eigenen Kommmunikationsarbeit darzulegen“, meint Simon Gebauer, der bei der AMEC als Board Director und Vice Chair des European Chapter tätig ist. „Viele Unternehmen überlegen sich genau, wo sie sparen können und das betrifft auch massiv PR-Abteilungen und –Agenturen. Nur wenn ich die Wirksamkeit von Kommunikation professionell messe und belege, kann ich  den Mehrwert für das Unternehmen greifbar machen.“

„Nie war es wichtiger, den Erfolg der eigenen Kommmunikationsarbeit darzulegen“

Die 7 Gebote der PR-Erfolgskontrolle

Einen Leitfaden für ein sinnvolles und professionelles Kommunikationscontrolling geben die Barcelona Principles, die in diesem Jahr in Ihrer 3. Überarbeiteten Fassung veröffentlicht wurden. Sie enthalten insgesamt sieben Prinzipien, die erklären, was eine gute und professionelle Messung und Evaluierung von Kommunikation ausmacht. Das geht vom Setzen der richtigen Kommunikationsziele bis hin zur Wahl der Methoden und Kennzahlen zur Evaluierung.

Wer hat Angst vor KPI’s?

Mit dem Thema Kennzahlen befasst sich auch eine Veranstaltung mit dem Titel „Keine Angst vor KPIs. Kennzahlen für unterschiedliche PR-Disziplinen“, die das Wiener Media Intelligence Unternehmen »OBSERVER«  zusammen mit dem Public Relationsverband Austria (PRVA) am 17. November  veranstaltet. Dabei diskuttieren die KommunikationsexpertInnen Ingrid Gogl (ÖBB), Lisa Fuchs (RHI Magnesita) und Florian Laszlo (»OBSERVER«) wie man die richtigen Metriken findet und ob der Werbewert als Währung der PR überholt ist.

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(oben: Ingrid Gogl, Simon Gebauer; unten: Florian Laszlo, Lisa Fuchs)

Die Möglichkeit von Profis zu lernen, bietet ein Webinar des European Chapter der AMEC am 25. November. Unter dem Motto „Ask the Expert: What PR metric should I measure?“ können die TeilnehmerInnen ihre eigenen Fragen zum Thema PR-Messung einbringen. Dr. Glenn O’Neil (Owl RE), Maya Koleva (Commetric) und Dr. Martin Löser (Kantar Media) stellen sich dabei den Fragen der TeilnehmerInnen.

Insgesamt wird es im Rahmen des Measurement Month über 20 Veranstaltungen weltweit geben. Einen Überblick mit allen Terminen und Informationen gibt es auf der Website der AMEC.

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