LGCT Vienna 2026 mit mehr als 20.000 Besucher:innen

LGCT Vienna 2026

Vom 24. bis 27. September 2026 fand vor der herrlichen Kulisse des Schloss Schönbrunn zum zweiten Mal die Longines Global Champions Tour Vienna statt. Mit knapp 20.000 Zuschauer:innen, 180 Reiter:innen aus 37 Nationen und 350 Pferden war das Event nicht nur ein voller Erfolg, sondern vereinte auch erstmals zwei olympische Pferdesportdisziplinen auf internationalem Niveau – Springreiten und internationale Dressur. 

Vielfältiges Kinderprogramm

Nicht nur für die großen Besucher:innen hatte die LGCT Vienna einiges zu bieten. Am ersten Kindertag nahmen rund 400 Kinder teil und lernten an mehr als 15 Stationen Pferde, Berufe und Arbeitsbereiche rund um das Tier kennen. Mit den Lipizzanern der Spanischen Hofreitschule war zugleich österreichische Reittradition Teil des Eröffnungstags.und auch ein Charity-Fohlen zugunsten des Kinderhospiz Lichtblickhof machte deutlich, wie stark sich die Veranstaltung gegenüber ihrem Premierenjahr weiterentwickelt hat. 

„Aus der Premiere ist ein Turnier mit klarer eigener Handschrift geworden“, bilanzieren die Veranstalter Sonja Klima und Helmut Morbitzer nach vier Turniertagen im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn zufrieden.

50.000 Besucher:innen vor dem Turniergelände

Auch rund um das Gelände war an den Turniertagen eingies los. Dafür sorgte das frei zugängliche Village vor dem Turniergelände mit rund 50.000 Besucher:innen. Unterschiedliche Modestände und ein vielseitiges Kinderprogramm sorgten bei Groß und Klein für Begeisterung.

Sportlicher Schlusspunkt war am Sonntagabend der Longines Global Champions Tour Grand Prix of Vienna, den die deutsche Springreiterin Sophie Hinners mit Iron Dames Combella vor Peder Fredricson (Schweden) und Olivier Philippaerts (Belgien) für sich entschied.

Zwei olympische Disziplinen im Ehrenhof

Die größte sportliche Neuerung der zweiten Ausgabe war die internationale Dressur. Neben dem Springreiten auf höchster internationaler Turnierstufe wurde erstmals ein Dressurturnier der 4*-Kategorie ausgetragen. Mit Isabell Werth gewann dabei die erfolgreichste Olympiareiterin der Geschichte sowohl den ersten internationalen Dressur Grand Prix als auch die Kür der Longines Global Champions Tour Vienna. Damit standen im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn erstmals Springreiten und Dressur – zwei olympische Pferdesportdisziplinen – gemeinsam auf dem Programm.

Über vier Tage reichte das sportliche Spektrum vom internationalen Nachwuchssport über die Global Champions League bis zum Longines Global Champions Tour Grand Prix am Sonntagabend. Mit der neuen Dressur, den U25-Bewerben und dem hochkarätig besetzten Springsport wurde das Programm gegenüber dem Premierenjahr deutlich erweitert.

Großer Besucherandrang

Die gut gefüllten Tribünen unterstrichen das große Publikumsinteresse. Neben langjährigen Pferdesportfans und Familien verfolgten auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Medien die Bewerbe im Ehrenhof.

„Vier Tage wie diese zeigen, dass ein historischer Ort nicht statisch sein muss. Schönbrunn kann seine Geschichte bewahren und zugleich Raum für internationales Geschehen bieten. Entscheidend ist, dass eine Veranstaltung den Ort respektiert und zu ihm passt. Die Resonanz dieses Wochenendes zeigt, dass diese Verbindung funktioniert“,

sagt Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group.

Wie selbstverständlich Sport und Kultur an diesem Ort ineinandergreifen können, zeigte sich auch bei der Siegerzeremonie nach dem Grand Prix: Paolo Scariano sang Puccinis „Nessun Dorma“. Vom Balkon von Schloss Schönbrunn aus setzte der austro-sizilianische Tenor damit den musikalischen Schlusspunkt unter vier erfolgreiche Turniertage, die 2027 in Wien fortgesetzt werden.

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