Mehr als 300 Kommunikator:innen feierten am Montag Abend im WestLicht Wien das 130-jährige Bestehen von »OBSERVER«. Im Mittelpunkt des Jubiläumsabends stand das Fotoprojekt „OBSERVER MOMENTS“: Zahlreiche Wegbegleiter:innen hielten mit analogen Kameras ihre persönlichen Perspektiven auf Arbeit, Medien und Kommunikation fest. Die entstandenen Fotografien wurden erstmals ausgestellt und in einem Coffee Table Book verteilt.
Wien, 16. September 2026. – 130 Jahre Medienbeobachtung, 130 Jahre Innovation, 130 Jahre Beziehungen und ein Jubiläumsabend im Zeichen persönlicher Geschichten: »OBSERVER« feierte am 14. September gemeinsam mit mehr als 300 Gästen aus Medien, Kommunikation, PR, Marketing und Wirtschaft sein 130-jähriges Firmenjubiläum im WestLicht. Schauplatz für Fotografie in Wien.
Den inhaltlichen Mittelpunkt des Abends bildete „OBSERVER MOMENTS“, ein gemeinsam mit der Künstlerin Viktoria Morgenstern, Kodak MOMENTS und dem Garage FilmLab realisiertes Fotoprojekt. Die so entstandenen Fotografien wurden im Rahmen der Jubiläumsfeier präsentiert und machten sichtbar, was Kommunikation jenseits von Pressemitteilungen, Kampagnen, Reichweiten und Schlagzeilen ausmacht: Menschen und ihre persönlichen Perspektiven.
Beziehungen, Kameras & Perspektiven
Für „OBSERVER MOMENTS“ lud OBSERVER seine Wegbegleiter:innen ein, mit einer analogen Kodak FunSaver Kamera ein Motiv festzuhalten, das sie als wesentlich für ihre berufliche Tätigkeit empfinden. Inhaltliche Vorgaben gab es bewusst keine. Fotografiert wurden Arbeitsplätze, Gegenstände, Symbole, Menschen, Situationen und persönliche Momente.
So entstand über mehrere Monate eine Sammlung individueller Momentaufnahmen aus der Kommunikations- und Medienwelt. Statt inszenierter Perfektion zeigen die Bilder persönliche Blickwinkel auf berufliche Identität, Zusammenarbeit und jene oft unsichtbaren Momente, aus denen Kommunikation entsteht.
Seit 130 Jahren lebt »OBSERVER« von Beziehungen, Vertrauen und dem Austausch mit Menschen. Mit „OBSERVER MOMENTS” möchten wir genau diesen Menschen eine Bühne geben. Das Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie vielfältig, persönlich und authentisch Kommunikation sein kann – und erinnert uns daran, dass hinter jeder Nachricht, jeder Geschichte und jeder Marke Menschen stehen, die sie möglich machen“,
sagt Florian Laszlo, Geschäftsführer von »OBSERVER«.
Warum Analoges in einem digitalen Zeitalter?
Dass die Wahl für das Jubiläumsprojekt auf analoge Einwegkameras fiel, war bewusst: In einer Kommunikationswelt, in der Bilder innerhalb von Sekunden aufgenommen, bearbeitet, optimiert und zunehmend auch künstlich erzeugt werden können, setzt „OBSERVER MOMENTS“ auf Reduktion, Unmittelbarkeit und das Warten auf das Ergebnis.
In einer Zeit der digitalen Bilderflut und KI-generierten Ästhetik wollte ich ein Projekt schaffen, das einerseits Authentizität und die Reduktion auf das Wesentliche in den Mittelpunkt stellt und andererseits etwas zurückbringt, das in Zeiten permanenter Beschleunigung oft verloren geht: das Warten auf etwas und die Vorfreude, die damit verbunden ist. Mit der Einwegkamera halten wir inne, wir warten – und sehen mit anderen Augen“,
erklärt Künstlerin Viktoria Morgenstern.
Auch der Umgang mit den verwendeten Kameras war Teil des Projektkonzepts. Nach der Rücksendung wurden sie gesammelt, fachgerecht recycelt und die Materialien wieder dem Kreislauf zugeführt.
Von der Ausstellung zum Coffee Table Book
Bei der Jubiläumsfeier im WestLicht konnten die mehr als 300 Gäste die Ergebnisse erstmals gemeinsam betrachten. Die Fotografien wurden dabei nicht nur für den Abend ausgestellt: Sämtliche „OBSERVER MOMENTS“ wurden zusätzlich in einem eigens produzierten Coffee Table Book zusammengeführt, das im Rahmen der Veranstaltung an die Teilnehmer:innen verteilt wurde.
Damit erhält das Projekt über den Jubiläumsabend hinaus eine dauerhafte Form – als fotografisches Zeitdokument über Menschen, Arbeitswelten und Kommunikation im Jahr 2026.
World Press Photo 2026 als weiterer Höhepunkt des Abends
Passend zum fotografischen Schwerpunkt des Jubiläums hatte »OBSERVER« das WestLicht exklusiv für seine Gäste gebucht. Neben „OBSERVER MOMENTS“ konnten die Besucher:innen dadurch auch die aktuelle Ausstellung „World Press Photo 2026“ besichtigen.
Der gemeinsame Blick auf internationale Pressefotografie und die persönlichen Momentaufnahmen aus dem »OBSERVER« Projekt verband dabei zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kraft von Bildern: globale Ereignisse und öffentliche Geschichten auf der einen, individuelle Arbeitswelten und persönliche Beziehungen auf der anderen Seite.
Bei Drinks, Musik und zahlreichen Begegnungen feierten die Gäste anschließend gemeinsam 130 Jahre »OBSERVER«.
130 Jahre Medienbeobachtung – und der Blick nach vorne
Die Geschichte von »OBSERVER« – dessen erster Kunde Kaiser Franz Joseph war – reicht bis in das Jahr 1896 zurück. Als erster Medienbeobachter Österreichs blickt das Unternehmen 2026 auf 130 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Das Jubiläumsprojekt verbindet diese Tradition mit aktuellen Fragen der Kommunikationsbranche: Welche Bilder bleiben? Was macht Kommunikation glaubwürdig? Und welche Bedeutung haben persönliche Beziehungen in einer zunehmend digitalen und von künstlicher Intelligenz geprägten Medienwelt?
Mit „OBSERVER MOMENTS“ stellt »OBSERVER« zum Jubiläum deshalb nicht die Technologie, sondern die Menschen ins Zentrum. Die Fotografien stehen stellvertretend für Beziehungen, Perspektiven und Geschichten, die das Unternehmen über Generationen hinweg begleitet haben – und für die Menschen hinter Medien, Marken und Kommunikation.
Wenngleich wir im Unternehmen stets auf die neuesten technologischen Fortschritte setzen und so unsere Produkte laufend optimieren, vergessen wir nie, die Bedeutung humaner Intelligenz einzubauen. Nur eine ausgewogene Symbiose – wir sprechen von Hybrider Intelligenz – sorgt für die beste Qualität. Davon sind wir überzeugt.”
(Stephan Ifkovits, Marketingleiter bei »OBSERVER«)
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